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<title>Linse (Optik)</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Linse (Optik)</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Als <b>Linsen</b> bezeichnet man in der <a href="Optik" title="Optik">Optik</a> <a href="Transparenz_(Physik)" title="Transparenz (Physik)">transparente</a> Scheiben, von deren zwei Oberflächen wenigstens eine – meistens <a href="Kugel#Differenzierung_zwischen_Kugelfläche_und_Kugelkörper" title="Kugel"><i>sphärisch</i></a> – gekrümmt ist. Durchgehendes <a href="Licht" title="Licht">Licht</a> wird an den Oberflächen <a href="Brechung_(Physik)" title="Brechung (Physik)">gebrochen</a> und zur Mitte des Lichtbündels abgelenkt (gesammelt, <a href="Sammellinse" title="Sammellinse">Sammellinse</a>) oder nach außen gestreut (<a href="Zerstreuungslinse#Verschiedene_Linsenformen" class="mw-redirect" title="Zerstreuungslinse">Zerstreuungslinse</a>). Eine <a href="Kr%C3%BCmmung" title="Krümmung">konvexe</a> Oberfläche sammelt, eine <a href="Kr%C3%BCmmung" title="Krümmung">konkave</a> Oberfläche zerstreut das Licht.
</p><p>Der <a href="Manginspiegel" title="Manginspiegel">Manginspiegel</a> ist eine Kombination aus einer Linse und einem <a href="Spiegel" title="Spiegel">Spiegel</a>. Die zweite Oberfläche ist verspiegelt, wodurch das Licht zurückgeworfen wird. Die zusätzliche Ablenkung (Sammeln/Zerstreuen) durch Spiegeln entspricht dem Brechen an der unverspiegelten zweiten Fläche.
</p><p>Zur Korrektur von <a href="Abbildungsfehler" title="Abbildungsfehler">Abbildungsfehlern</a> werden einzelne Linsen miteinander kombiniert. Dabei werden oft zwei oder mehrere Linsen miteinander verkittet (die entsprechenden Kontaktstellen haben die gleiche Krümmung), so dass wie Einzellinsen zu behandelnde Linsengruppen entstehen. Einzellinsen werden auch als Linsengruppen bezeichnet, sodass z.&nbsp;B. das <a href="Trioplan" title="Trioplan">Trioplan</a> drei Linsen in drei Gruppen und das <a href="Tessar" title="Tessar">Tessar</a> drei (bzw. zwei) Gruppen aus vier Linsen hat.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>

<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Antike">Antike</h3></div>
<p>Laut den Archäologen George Sines und Yannis A. Sakellarakis<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wurden bereits viele von Menschenhand geschliffene Linsen der Antike entdeckt, die aus <a href="Kristall" title="Kristall">Kristall</a> (meist <a href="Quarz" title="Quarz">Quarz</a>) gefertigt wurden, jedoch ist mangels schriftlicher Quellen nicht überliefert, ob diese jeweils als Sehhilfe oder lediglich als Brennglas zum Feuermachen verwendet wurden. Bei dem ältesten solchen Artefakt handelt es sich um die sogenannte <i>Nimrud-Linse</i>, die aus dem <a href="Assyrien" title="Assyrien">Assyrien</a> des 7. vorchristlichen Jahrhunderts stammt. Bei archäologischen Ausgrabungen wurden darüber hinaus ägyptische Wandmalereien aus dem 8. vorchristlichen Jahrhundert entdeckt, die möglicherweise die vergrößernde Eigenschaft von Linsen darstellen, jedoch ist diese Deutung umstritten.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die älteste eindeutige schriftliche Beschreibung von Brenngläsern, über die wir verfügen, ist das Theaterstück <i><a href="Die_Wolken" title="Die Wolken">Die Wolken</a></i> des griechischen Dichters <a href="Aristophanes" title="Aristophanes">Aristophanes</a>, das 423 v. Chr. uraufgeführt wurde. <a href="Plinius_der_%C3%84ltere" title="Plinius der Ältere">Plinius der Ältere</a> berichtet, dass Kaiser <a href="Nero" title="Nero">Nero</a> zur Korrektur seiner Kurzsichtigkeit einen <a href="Smaragd" title="Smaragd">Smaragd</a> benutzte, durch den er die <a href="Gladiator" title="Gladiator">Gladiatorenspiele</a> in der Arena von seiner Loge aus betrachtete. Sowohl Plinius als auch <a href="Seneca" title="Seneca">Seneca</a> beschrieben das Phänomen, wonach Gegenstände, die durch mit Wasser gefüllte Glaskugeln betrachtet werden, vergrößert erscheinen.
</p><p>Allerdings gingen die meisten antiken Philosophen nicht davon aus, dass Licht von Objekten ins Auge fällt, sondern sie folgten noch der aus dem fünften vorchristlichen Jahrhundert stammenden Lehre des <a href="Empedokles" title="Empedokles">Empedokles</a>, wonach das Auge aktiv die Gegenstände fixieren und abtasten würde, so dass noch kein adäquates Verständnis der Brechungsoptik entwickelt werden konnte. <a href="Euklid" title="Euklid">Euklid</a> stellte zwar keine eigene Lichttheorie auf, kritisierte aber die Lehre des Empedokles mit der Frage, wie das Auge nahezu unmittelbar die weit entfernten Sterne erreichen könne, und entwickelte erste brauchbare Grundsätze der geometrischen Optik beim natürlichen Sehen, indem er von geraden Linien zwischen Auge und Objekt ausging. Dadurch wurde zwar in der <a href="Malerei_der_Antike" title="Malerei der Antike">antiken Malerei</a> bereits die realistische dreidimensionale, mit <a href="Fluchtpunkt" title="Fluchtpunkt">Fluchtpunkten</a> arbeitende <a href="Perspektive" title="Perspektive">Perspektive</a> samt mathematisch exakter perspektivischer Verkürzung möglich, die in der griechischen Kulissenmalerei für das Theater und in der römischen Wandmalerei eingesetzt wurde, zur Analyse und Beschreibung des von Linsen gebrochenen Lichts taugte diese Theorie jedoch nicht.
</p><p>Zwar entwickelte in der Folge <a href="Lukrez" title="Lukrez">Lukrez</a> in seinem Werk <i><a href="De_rerum_natura" title="De rerum natura">De rerum natura</a></i>, das 55 v. Chr. erschien, eine vom menschlichen Auge unabhängige Lichtteilchentheorie, konnte sich damit vor Ende der Antike aber nicht durchsetzen. <a href="Heron_von_Alexandria" title="Heron von Alexandria">Heron von Alexandria</a> studierte im ersten nachchristlichen Jahrhundert auf der Grundlage der einfachen euklidischen Optik die Spiegelung und <a href="Claudius_Ptolem%C3%A4us" title="Claudius Ptolemäus">Claudius Ptolemäus</a> wiederum vermaß davon ausgehend rund einhundert Jahre später den genauen <a href="Brechungsindex" title="Brechungsindex">Brechungsindex</a> verschiedener durchsichtiger Materialien wie Wasser, verschiedener Kristalle und Glas, letztere beide auch in Form gekrümmter Linsen. Obwohl Ptolemäus auf diese Weise einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Brechungswinkel und Krümmungsgrad feststellte, konnte er seine empirischen Messergebnisse nicht theoretisch erklären, da auch er noch von der Lehre des Empedokles vom aktiv abtastenden Auge ausging. Allerdings erweiterte er als erster den vermeintlichen dünnen Abtaststrahl des Auges zum kegelförmigen <a href="Blickwinkel" title="Blickwinkel">Blickwinkel</a> des gesamten <a href="Gesichtsfeld_(Wahrnehmung)" title="Gesichtsfeld (Wahrnehmung)">Gesichtsfeldes</a>, den er als eigenständigen Faktor von Optik und Perspektive erkannte und der später in Form des von <a href="Aufnahmeformat" title="Aufnahmeformat">Aufnahmeformat</a> und <a href="Brennweite" title="Brennweite">Brennweite</a> bestimmten <a href="Bildwinkel" title="Bildwinkel">Bildwinkels</a> in der gebrochenen Optik von Linsen wichtig werden sollte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mittelalter">Mittelalter</h3></div>
<p>Um 1050 vergruben <a href="Wikinger" title="Wikinger">Wikinger</a> auf <a href="Gotland" title="Gotland">Gotland</a> einen Schatz, unter dem sich die eingefassten, reichverzierten, aus Bergkristall gefertigten <a href="Asph%C3%A4rische_Linse" title="Asphärische Linse">asphärischen</a> sog. <a href="Visby-Linsen" title="Visby-Linsen">Visby-Linsen</a> befanden, deren Alter bis heute nicht bestimmt wurde und die eine mit Mitte des 20. Jahrhunderts industriell hergestellten Hochpräzisionslinsen vergleichbare Verarbeitungs- und Abbildungsqualität besitzen. Es wird angenommen, dass die Visby-Linsen über Handelsverbindungen der <a href="War%C3%A4ger" title="Waräger">Waräger</a> aus <a href="Byzantinisches_Reich" title="Byzantinisches Reich">Byzanz</a> stammen könnten. <a href="Rodenstock_(Unternehmen)" title="Rodenstock (Unternehmen)">Rodenstock</a> fertigte 1989 Replikate der Visby-Linsen.
</p><p>Die moderne Optik beginnt mit dem arabischen Philosophen <a href="Al-Kind%C4%AB" title="Al-Kindī">al-Kindī</a>, der im 9. Jahrhundert die heute gültige Theorie entwickelte, wonach nicht das Auge die Gegenstände abtastet, sondern umgekehrt das Licht ins Auge fällt. Darauf aufbauend entdeckte der persische Mathematiker <a href="Abu_Sad_al-Ala_ibn_Sahl" title="Abu Sad al-Ala ibn Sahl">Ibn Sahl</a> im 10. Jahrhundert das <a href="Snelliussches_Brechungsgesetz" title="Snelliussches Brechungsgesetz">snelliussche Brechungsgesetz</a>, das erstmals die exakte Berechnung des Brennpunktes wie der für eine bestimmte optische Funktion nötigen Linsenform ermöglichte.
</p><p>Ein weiterer Schüler al-Kindis war <a href="Alhazen" title="Alhazen">Alhazen</a>, der im 11. Jahrhundert in seinem siebenbändigen <i><a href="Schatz_der_Optik" title="Schatz der Optik">Schatz der Optik</a></i> schließlich alle überlieferten antiken griechisch-römischen, aber auch neuere arabische Erkenntnisse zur Optik zusammenfasste und darüber hinaus die einfache geometrische Optik des Euklid mit al-Kindis Theorie der einfallenden Lichtstrahlen kombinierte. Durch Übersetzung dieses Grundlagenwerks ins Lateinische als <i>De aspectibus</i> bzw. <i>Perspectiva</i> ab dem mittleren 13. Jahrhundert erfuhr das mittelalterliche Europa erstmals von der Theorie einfallender Lichtstrahlen und der exakten Berechnung optischer Linsen.
</p><p>Nach der Übersetzung des Werks von Alhazen wurde der Inhalt von europäischen <a href="M%C3%B6nch" class="mw-redirect" title="Mönch">Mönchen</a> neu aufgegriffen (unter den ersten befand sich der <a href="Franziskanische_Orden" title="Franziskanische Orden">Franziskaner</a> <a href="Roger_Bacon" title="Roger Bacon">Roger Bacon</a>, der das von den Gegenständen zurückgeworfene Licht unter der Bezeichnung <i>species</i> als diesen inhärente Kraft auffasste) und der <a href="Lesestein_(Optik)" title="Lesestein (Optik)">Lesestein</a> konstruiert, eine überhalbkugelige Plankonvexlinse, mit der es möglich war, Schrift vergrößert zu betrachten. Diese Linse bestand meist aus <a href="Beryll" title="Beryll">Beryll</a>, worauf das Wort <i>Brille</i> zurückgeht. Ende des 13.&nbsp;Jahrhunderts wurden erstmals <a href="Sammellinse" title="Sammellinse">Sammellinsen</a> in <a href="Brille#Erfindung_der_Brille" title="Brille">Lesebrillen</a> zur Korrektur von <a href="%C3%9Cbersichtigkeit" title="Übersichtigkeit">Weit-</a> oder <a href="Presbyopie" title="Presbyopie">Alterssichtigkeit</a> gebraucht. Zentrum dieser Linsenfertigung war zunächst Italien, später auch Frankreich und Holland.
</p><p>Die ersten optischen Apparate, die mehrere Linsen hintereinander kombinierten, waren das <a href="Mikroskop" title="Mikroskop">Mikroskop</a> und das <a href="Fernrohr" title="Fernrohr">Fernrohr</a>, die Ende des 16.&nbsp;Jahrhunderts bzw. Anfang des 17.&nbsp;Jahrhunderts erfunden wurden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Grundlegende_Eigenschaften">Grundlegende Eigenschaften</h2></div>


<p>Dünne sphärische Linsen lassen sich durch folgende geometrische und Material-Eigenschaften beschreiben:
</p>
<ul><li>den Durchmesser der Linse</li>
<li>die <a href="Kr%C3%BCmmung" title="Krümmung">Krümmungsradien</a> der Eintrittsfläche <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \textstyle R_{1}}">
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<li>den <a href="Brechungsindex" title="Brechungsindex">Brechungsindex</a> <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \textstyle n'}">
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<dl><dd>Aus diesen lassen sich in Verbindung mit dem Brechungsindex des Umgebungsmaterials <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \textstyle n}">
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</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/0ac920029391c3024f45400d1da8285b1c9300d8.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.924ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle \textstyle D}" loading="lazy"></span> als wichtigste optische Eigenschaften ableiten:</dd>
<dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle D={\frac {1}{f}}={\frac {n'-n}{n}}\left({\frac {1}{R_{1}}}-{\frac {1}{R_{2}}}\right)}">
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</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/3c38ed18fa965157f642e7af748c76b70a831b43.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.505ex; width:31.344ex; height:6.176ex;" alt="{\displaystyle D={\frac {1}{f}}={\frac {n'-n}{n}}\left({\frac {1}{R_{1}}}-{\frac {1}{R_{2}}}\right)}" loading="lazy"></span> .</dd></dl>
<p>Dies ist die sogenannte <a href="Linsenschleiferformel" title="Linsenschleiferformel">Linsenschleiferformel</a>, die in guter Näherung für dünne Linsen gilt (d.&nbsp;h. die Dicke der Linse ist wesentlich kleiner als beide Kugelradien).
Die untenstehende, exakte Variante berücksichtigt auch die Linsendicke, falls diese nicht mehr vernachlässigbar ist.
</p><p>Dicke Linsen – das sind insbesondere Linsen, die an ihrer dünnsten Stelle eine endliche Dicke haben – erfordern zusätzlich die Angabe:
</p>
<ul><li>die Dicke der Linse in der Mitte <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \textstyle d}">
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<dl><dd>Eine dicke Linse weist bei sonst gleichen Parametern eine andere Brennweite als eine dünne Linse auf; weiterhin entstehen zwei nicht mehr aufeinanderliegende Hauptebenen, da der Strahlversatz beim (nicht achsparallelen) Durchgang durch die Linse nicht mehr vernachlässigt werden kann:</dd>
<dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle D={\frac {1}{f}}={\frac {n'-n}{n}}\left({\frac {1}{R_{1}}}-{\frac {1}{R_{2}}}\right)+{\frac {(n'-n)^{2}\,d}{n\,n'\,R_{1}\,R_{2}}}}">
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<dl><dd>Bezeichnet man mit <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle D_{1}={\frac {n'-n}{n}}\cdot {\frac {1}{R_{1}}}}">
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<dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle D=D_{1}+D_{2}-{\frac {n}{n'}}dD_{1}D_{2}}">
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<dd>schreiben, was insbesondere in der Augenoptik als <a href="Allvar_Gullstrand" title="Allvar Gullstrand">Gullstrand</a>-Formel bekannt ist.</dd></dl>
<p>Weiterhin ergibt sich aus den Krümmungsradien die äußere Erscheinungsform der Linse, d.&nbsp;h. ob es sich um eine (bi)konkave oder (bi)konvexe Linse oder um eine der anderen Formen handelt.
</p><p>Genauere Betrachtungen führen zum Thema der prinzipiell unvermeidbaren <a href="Abbildungsfehler" title="Abbildungsfehler">Abbildungsfehler</a> und weiterer Fehler durch Fehler und Ungenauigkeiten bei der Herstellung (Materialfehler, Toleranzen beim Schliff, Montagefehler).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Herstellung_und_verwendete_Materialien">Herstellung und verwendete Materialien</h2></div>
<p>Linsen zur Verwendung im sichtbaren <a href="Elektromagnetisches_Spektrum" title="Elektromagnetisches Spektrum">Spektralbereich</a> werden aus <a href="Optisches_Glas" title="Optisches Glas">optischen Gläsern</a> oder <a href="Kunststoff" title="Kunststoff">Kunststoffen</a> wie <a href="Polycarbonate" title="Polycarbonate">Polycarbonaten</a>, <a href="Polymethylmethacrylat" title="Polymethylmethacrylat">Polymethylmethacrylaten</a> oder <a href="Cyclo-Olefin-Copolymere" class="mw-redirect" title="Cyclo-Olefin-Copolymere">Cyclo-Olefin-(Co)polymeren</a> hergestellt. Weiterhin ist im Gegensatz zu diesen <a href="Amorphen" class="mw-redirect" title="Amorphen">amorphen</a> auch die Verwendung von <a href="Kristallin" title="Kristallin">kristallinen</a> Materialien möglich, wie <a href="Calciumfluorid" title="Calciumfluorid">Calciumfluorid</a><sup id="cite_ref-Palik_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Palik-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder <a href="Saphir" title="Saphir">Saphir</a>.<sup id="cite_ref-LC_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-LC-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Rohlinge für Glaslinsen werden je nach Größe und Qualitätsanforderungen unterschiedlich hergestellt:
</p>
<ul><li>klein, geringe Anforderungen:
<ul><li>Herstellen der Linsen direkt durch Heißpressen</li>
<li>Es entstehen Inhomogenitäten im Brechungsindex, die auch noch anisotrop sind, durch entstehende mechanische Spannungen</li>
<li>können durch nachträgliches Tempern reduziert werden</li></ul></li>
<li>höhere Anforderungen (Präzisionsoptiken):
<ul><li>Urformen: Glasblöcke werden <a href="Gie%C3%9Fen_(Metall)" title="Gießen (Metall)">gegossen</a> und langsam abgekühlt. Abkühldauer bei Grobkühlung: einige Tage, Feinkühlung: etliche Wochen bis wenige Monate</li>
<li>Trennschleifen: Glasblöcke werden durch Trennschleifen zerteilt: mittels Kreisfräsen in Zylinder, diese werden dann weiter in Scheiben zerlegt.</li></ul></li></ul>
<p>Daran schließt sich das <a href="Schleifen_(Fertigungsverfahren)" title="Schleifen (Fertigungsverfahren)">Schleifen</a> und <a href="Polieren" title="Polieren">Polieren</a> an:
</p>
<ul><li>Grobschleifen mittels <a href="Fr%C3%A4sen" title="Fräsen">Fräsen</a> (verbleibendes Aufmaß: 100 bis 200 µm)</li>
<li>Feinschleifen/<a href="L%C3%A4ppen" title="Läppen">Läppen</a> mittels Diamantkörnern (verbleibendes Aufmaß: um 1 µm)</li>
<li>Polieren mittels <a href="Polierrot" title="Polierrot">Polierrot</a> oder <a href="Cer(IV)-oxid" title="Cer(IV)-oxid">Ceroxid</a> (Rauhigkeit: &lt;&nbsp;λ/10)</li>
<li>Zentrieren (Abschleifen des Randes zum Festlegen der optischen Achse)</li>
<li>(bei durch <a href="Abformen" class="mw-redirect" title="Abformen">Molding</a> hergestellten asphärischen Linsen schließt sich hier eine Heißumformung an)</li></ul>
<p>Bei geringeren Qualitätsanforderungen können die bei hohen Temperaturen gepressten Rohlinge direkt verwendet werden. Kunststofflinsen können durch <a href="Spritzgie%C3%9Fen" title="Spritzgießen">Spritzgießen</a> oder <a href="Spritzpr%C3%A4gen" title="Spritzprägen">Spritzprägen</a> wie auch durch klassisches Schleifen und Polieren hergestellt werden.
</p><p>Mit Hilfe der geometrischen Größen Durchmesser, Linsenradien, Mittendicke, ergänzt mit Herstelltoleranzen (z.&nbsp;B. Passfehlertoleranz einschließlich durchschnittlicher Wellenfrontfehler), und der Materialeigenschaften <a href="Brechungsindex" title="Brechungsindex">Brechungsindex</a>, <a href="Abbe-Zahl" title="Abbe-Zahl">Abbe-Zahl</a> und <a href="Spannungsdoppelbrechung" class="mw-redirect" title="Spannungsdoppelbrechung">Spannungsdoppelbrechung</a>, ergänzt durch Materialtoleranzen (z.&nbsp;B. <a href="Homogenit%C3%A4t_(Physik)" class="mw-redirect" title="Homogenität (Physik)">Homogenität</a>), werden die optischen Eigenschaften einer sphärischen Linse vollständig beschrieben. Die wesentlichste Kenngröße einer Linse für ihre abbildende Funktion ist die <a href="Brennweite" title="Brennweite">Brennweite</a> (Einheit: Meter), d.&nbsp;h. die Distanz zwischen <a href="Fokus" title="Fokus">Brennpunkt</a> oder <a href="Brennebene" class="mw-redirect" title="Brennebene">Brennebene</a> und <a href="Hauptebene_(Optik)" title="Hauptebene (Optik)">Hauptebenen</a>. Der Kehrwert der Brennweite wird als <a href="Brechwert" class="mw-redirect" title="Brechwert">Brechwert</a> (Einheit: <a href="Dioptrien" class="mw-redirect" title="Dioptrien">Dioptrien</a>) angegeben. Der Durchmesser der nutzbaren Fläche einer Linse wird <i>Öffnung</i> oder <a href="Apertur" title="Apertur">Apertur</a> genannt.
</p><p>Eine wichtige Eigenschaft aller durch <a href="Strahlenoptik" class="mw-redirect" title="Strahlenoptik">Strahlenoptik</a> beschreibbaren Systeme ist das Prinzip der Umkehrung des Lichtweges: Wenn ein von einer Seite einfallender Lichtstrahl entlang seines Weges verfolgt wird, so wird ein entgegengesetzt einfallender Lichtstrahl diesen Weg genau umgekehrt durchlaufen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verschiedene_Linsenformen">Verschiedene Linsenformen</h2></div>

<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sphärische_Linsen"><span id="Sph.C3.A4rische_Linsen"></span>Sphärische Linsen</h3></div>
<p>Bei den einfachsten Linsen sind die beiden optisch aktiven Flächen sphärisch. Das heißt, sie sind Oberflächenausschnitte einer Kugel. Man unterscheidet:
</p>
<ul><li><i><a href="Sammellinse" title="Sammellinse">Sammellinsen</a></i> mit zwei konvexen Flächen (<i>bikonvex</i>) oder mit einer konvexen und einer ebenen Fläche (<i>plankonvex</i>) oder mit je einer konvexen und konkaven Fläche (<i>Meniskuslinse</i>), sie sind in der Mitte, im Bereich der optischen Achse, dicker als am Rand; ein Bündel <a href="Parallel_(Geometrie)" class="mw-redirect" title="Parallel (Geometrie)">parallel</a> zur optischen Achse einfallender Lichtstrahlen wird idealerweise in einem Punkt hinter der Linse, dem Brennpunkt oder <a href="Fokus" title="Fokus">Fokus</a> <i>F</i>, gesammelt. Ihre Brennweite <i>f</i> ist positiv.</li>
<li><i>Zerstreuungslinsen</i> (<i>Streulinse</i>) mit zwei konkaven Flächen (<i>bikonkav</i>) oder mit einer konkaven und einer ebenen Fläche (<i>plankonkav</i>) oder mit einer konkaven und einer konvexen Fläche (<i>Meniskuslinse</i>), jedenfalls am Rand dicker als in der Mitte; ein Bündel von einfallenden Parallelstrahlen läuft hinter der Linse so auseinander, als käme es von einem Punkt auf der Einfallseite des Lichts. Die Brennweite ist negativ.</li></ul>
<p><b>Meniskuslinsen:</b> In beiden Gruppen gibt es Linsen, die sowohl eine konkave als auch eine konvexe Fläche besitzen. Solche Linsen dienen oft zur Korrektur von Abbildungsfehlern in optischen Systemen mit mehreren Linsen. Es sind Sammellinsen, falls die konvexe Fläche stärker gekrümmt ist, oder Zerstreuungslinsen, falls die konkave Fläche stärker gekrümmt ist. Ursprünglich hießen nur erstere<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Meniskuslinsen (von griech. μηνίσκος mēnískos, <i>Möndchen</i>), während letztere heute als <i>negative Menisken</i> bezeichnet werden.
</p><p><b>Planplatte:</b> Ein Bauelement mit zwei planen und parallelen optisch wirksamen Flächen heißt <i><a href="Planplatte" title="Planplatte">Planplatte</a></i> oder <i>planparallele Platte</i>.
</p><p>Für das Rechnen nach den Regeln der <a href="Geometrische_Optik" title="Geometrische Optik">geometrischen Optik</a> werden nach DIN 1335 die in Lichtrichtung aufeinander folgenden Radien mit R<sub>1</sub> und R<sub>2</sub> (mit R<sub>3</sub> und R<sub>4</sub>) bezeichnet. Das zugehörige <a href="Vorzeichen_(Zahl)" title="Vorzeichen (Zahl)">Vorzeichen</a> unterscheidet nicht direkt zwischen konvexer und konkaver Fläche. Der Radius einer Fläche ist positiv definiert, wenn das Licht zuerst die Fläche, dann ihren Krümmungsmittelpunkt passiert. Bei umgekehrter Reihenfolge ist der Radius negativ definiert. In graphischen Darstellungen kommt das Licht konventionell von links (oder von oben).
</p><p>Für die drei Flächen konvex, plan (eben) oder konkav ergeben sich folgende Vorzeichen:
</p>
<ul><li><i>Konvexe Fläche</i> (sie ist nach oben resp. nach außen gewölbt): +R<sub>1</sub> (R<sub>1</sub>&nbsp;&gt;&nbsp;0) oder −R<sub>2</sub> (R<sub>2</sub>&nbsp;&lt;&nbsp;0).</li>
<li><i>Plane Fläche</i> (ihre Krümmung ist null): R = ± ∞</li>
<li><i>Konkave Fläche</i> (sie ist hohl resp. nach innen gewölbt): −R<sub>1</sub> (R<sub>1</sub>&nbsp;&lt;&nbsp;0) oder +R<sub>2</sub> (R<sub>2</sub>&nbsp;&gt;&nbsp;0).</li></ul>
<p>Die durch die Krümmungsmittelpunkte verlaufende Gerade wird als <a href="Optische_Achse_(Optik)" title="Optische Achse (Optik)">optische Achse</a> <i>O</i> bezeichnet. Ist eine der beiden Linsenflächen plan, so steht die optische Achse senkrecht auf ihr.
</p><p>Sphärische Linsen führen prinzipbedingt zu sphärischer Aberration, weil der Brennpunkt der Randstrahlen nicht mit dem Brennpunkt der achsnahen Strahlen übereinstimmt, gegebenenfalls auch abhängig von der Wellenlänge des Lichts. Um diese Fehler zu verringern, werden Linsensysteme (<a href="Anastigmat" title="Anastigmat">Anastigmate</a>, <a href="Cooke-Triplet" title="Cooke-Triplet">Cooke-Triplet</a>, <a href="Tessar" title="Tessar">Tessar</a>) verwendet, die die Fehler weitgehend kompensieren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Asphärische_Linsen"><span id="Asph.C3.A4rische_Linsen"></span>Asphärische Linsen</h3></div>

<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Asph%C3%A4rische_Linse" title="Asphärische Linse">Asphärische Linse</a></i></div>
<p>Asphärische Linsen weisen weitere Freiheitsgrade beim Design auf und ermöglichen eine bessere Korrektur eines optischen Systems als eine sphärische Linse. Viele Asphären haben nur geringe Abweichungen gegenüber einer Kugeloberfläche.
Auf der anderen Seite gibt es auch Freiformlinsen mit komplexen nicht-rotationssymmetrischen Oberflächen. Nachteile asphärischer Linsen sind erhöhte Fertigungskosten und eine geringere Oberflächenqualität. Ein typischer Effekt sind Riefen (die man immer deutlich im Bokeh sieht), die entweder beim Schleifen selbst oder bei der Herstellung des Presswerkzeugs entstehen.
</p><p>Eine weitere Kategorie sind <a href="Gradientenlinse" class="mw-redirect" title="Gradientenlinse">Gradientenlinsen</a>, in denen sich der Brechungsindex stetig räumlich ändert. Licht wird hier nicht nur an Grenzflächen, sondern auch im Glas selbst gebrochen. Mit ihnen können ähnliche Effekte wie mit Asphären erreicht werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ideale_Linse">Ideale Linse</h3></div>
<p>Für zwei eingeschränkte Zwecke gibt es Linsenformen, die für monochromatisches Licht keinen Abbildungsfehler haben.
</p>
<ul><li>Exaktes Bündeln parallel zur optischen Achse einfallenden Lichts in einem Punkt:<br>Eine Möglichkeit ist, dass die dem einfallenden Licht zugewandten Fläche der Linse plan ist, und die abgewandte Seite die Form eines <a href="Hyperboloid" title="Hyperboloid">Hyperboloids</a> hat. Für den halben Öffnungswinkel <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \alpha }">
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</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/a601995d55609f2d9f5e233e36fbe9ea26011b3b.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.395ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle n}" loading="lazy"></span> des Linsenmaterials. Die einfallenden Strahlen werden gerade in einem der beiden <a href="Hyperbel_(Mathematik)" title="Hyperbel (Mathematik)">Hyperbelbrennpunkte</a> gebündelt – in jenem mit dem größeren Abstand zum Scheitel der Linse.</li>
<li>Gleich langer <a href="Optischer_Weg" class="mw-redirect" title="Optischer Weg">optischer Weg</a> für alle Strahlen, die in einem Punkt auf der optischen Achse entspringen bis zum gemeinsamen Bildpunkt:<br>Die plane Fläche der Linse wird durch eine Sphäre um diesen Punkt und die hyperbolische Fläche durch ein kartesisches Oval ersetzt. Die Abbildung geschieht nach dem <a href="Fermatsches_Prinzip" title="Fermatsches Prinzip">Fermatschen Prinzip</a>. Für den Fall, dass benachbarte Punkte des Urbildes gleichmäßig auf benachbarte Punkte des Bildes abgebildet werden sollen, sind solche Überlegungen noch wesentlich komplexer.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Astigmatische_Linsen">Astigmatische Linsen</h3></div>

<p>Astigmatische Linsen haben in zwei senkrecht zueinander stehenden radialen Richtungen verschieden große Brennweiten. Grenzfall ist die <a href="Zylinderlinse" title="Zylinderlinse">Zylinderlinse</a>, die in einer der beiden Richtungen planparallele Oberflächenkonturen hat und in ihrer typischen Form tatsächlich ein Zylinderabschnitt ist: eine zylindrische und eine plane Oberfläche. Sie bündelt parallel einfallendes Licht auf einer Brennlinie.
</p><p>Astigmatische Linsen werden in folgenden Fällen eingesetzt:
</p>
<ul><li><a href="Brille" title="Brille">Brillengläser</a>, die <a href="Astigmatismus_(Optik)" class="mw-redirect" title="Astigmatismus (Optik)">Astigmatismus</a> des menschlichen Auges ausgleichen,</li>
<li>Linsen in Objektiven für das <a href="Anamorphotisches_Verfahren" title="Anamorphotisches Verfahren">anamorphotische Verfahren</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Elastische_Linsen">Elastische Linsen</h3></div>
<p><i>Elastische Linse</i> bezeichnet eine Linse, die die Brechkraft durch die Verformung eines elastischen Festkörpers ändert. Es ergeben sich aus dem Funktionsprinzip folgende Vorteile<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>:
</p>
<ul><li>Die Form der Grenzfläche ist frei wählbar (sphärisch, asphärisch).</li>
<li>Die Größe der Brechkraftänderung ist bei Verwendung von <a href="Gummi" title="Gummi">Gummimaterialien</a> sehr groß (ca. 15&nbsp;dpt).</li>
<li>Die Verformung kann sehr schnell erfolgen.</li></ul>
<p>Dieses Wirkungsprinzip nutzt das Auge, wird aber auch gelegentlich in der Technik verwendet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Brennweite_und_Hauptebenen">Brennweite und Hauptebenen</h2></div>

<p>Die für eine optische Abbildung benutzte lichtbrechende Eigenschaft einer Linse hängt vom Brechungsindex ihres Materials und von der Form ihrer Grenzflächen ab. Beides zusammen drückt die Brennweite aus. Zusätzlich sind zwei <a href="Hauptebene_(Optik)" title="Hauptebene (Optik)">Hauptebenen</a> anzugeben, je eine gegenstands- und eine bildseitige als Bezugsebene für die gegenstands- bzw. die bildseitige Brennweite. Die beiden Brennweiten unterscheiden sich aber nur, wenn das optische Medium vor der Linse nicht mit dem nach der Linse identisch ist.
</p><p>Sowohl die Brennweiten als auch die Hauptebenen sind ideale Größen, die sich beim Arbeiten nach dem Konzept der <a href="Paraxiale_Optik" title="Paraxiale Optik">paraxialen Optik</a> ergeben. Innerhalb dieses Konzeptes lassen sie sich aus den Material- und den geometrischen Eigenschaften theoretisch angeben, das heißt errechnen. Die Brechung wird an jeder der beiden Grenzflächen getrennt untersucht. Anschließend werden die Ergebnisse und die gegenseitige Lage der Flächen zu Gleichungen für die Größe der Brennweiten und die Lage der Hauptebenen zusammengefasst.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Brechung_an_einer_einzelnen_sphärischen_Grenzfläche"><span id="Brechung_an_einer_einzelnen_sph.C3.A4rischen_Grenzfl.C3.A4che"></span>Brechung an einer einzelnen sphärischen Grenzfläche</h3></div>

<p>Die Brennweiten einer einzelnen sphärischen Grenzfläche sind in der <a href="Abbesche_Invariante" title="Abbesche Invariante">Abbeschen Invariante</a>, einer Grundgleichung der paraxialen Optik, mit enthalten. Eine der beiden <a href="Schnittweite" title="Schnittweite">Schnittweiten</a> ist Brennweite, wenn die andere im Unendlichen liegt, aus dem parallel einfallendes Licht im Brennpunkt gesammelt wird.
</p><p>Liegt die Schnittweite <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle s}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>s</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle s}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/01d131dfd7673938b947072a13a9744fe997e632.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.09ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle s}" loading="lazy"></span> im Unendlichen, so wird <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle s'}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msup>
<mi>s</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle s'}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/5136680c63706cfd17ceddb4acddbfdd0ba5ef2d.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.775ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle s'}" loading="lazy"></span> zu <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle f'}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msup>
<mi>f</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle f'}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/258eaada38956fb69b8cb1a2eef46bcb97d3126b.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.005ex; height:2.843ex;" alt="{\displaystyle f'}" loading="lazy"></span>, und aus der Abbeschen Invariante
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle n\left({\frac {1}{r}}-{\frac {1}{s}}\right)=n'\left({\frac {1}{r}}-{\frac {1}{s'}}\right)}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>n</mi>
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<mo>(</mo>
<mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
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<mn>1</mn>
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</mfrac>
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<mo>−<!-- − --></mo>
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<mfrac>
<mn>1</mn>
<mi>s</mi>
</mfrac>
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</mrow>
<mo>)</mo>
</mrow>
<mo>=</mo>
<msup>
<mi>n</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
<mrow>
<mo>(</mo>
<mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
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</mfrac>
</mrow>
<mo>−<!-- − --></mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mn>1</mn>
<msup>
<mi>s</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
</mfrac>
</mrow>
</mrow>
<mo>)</mo>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle n\left({\frac {1}{r}}-{\frac {1}{s}}\right)=n'\left({\frac {1}{r}}-{\frac {1}{s'}}\right)}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/84625ced7342a56a822a90094e0216b0627692e3.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.505ex; width:28.477ex; height:6.176ex;" alt="{\displaystyle n\left({\frac {1}{r}}-{\frac {1}{s}}\right)=n'\left({\frac {1}{r}}-{\frac {1}{s'}}\right)}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>wird:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle f'=r{\frac {n'}{n'-n}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msup>
<mi>f</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
<mo>=</mo>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<msup>
<mi>n</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
<mrow>
<msup>
<mi>n</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
<mo>−<!-- − --></mo>
<mi>n</mi>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle f'=r{\frac {n'}{n'-n}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/4a9f61df0d7547d90515a53a33a4fef48da3e957.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.005ex; width:13.303ex; height:5.676ex;" alt="{\displaystyle f'=r{\frac {n'}{n'-n}}}" loading="lazy"></span> .</dd></dl>
<p>Bei umgekehrter Strahlrichtung liegt die Schnittweite <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle s'}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msup>
<mi>s</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle s'}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/5136680c63706cfd17ceddb4acddbfdd0ba5ef2d.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.775ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle s'}" loading="lazy"></span> im Unendlichen, <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle s}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>s</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle s}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/01d131dfd7673938b947072a13a9744fe997e632.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.09ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle s}" loading="lazy"></span> wird zu <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle f}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>f</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle f}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/132e57acb643253e7810ee9702d9581f159a1c61.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:1.279ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle f}" loading="lazy"></span>, und aus der Abbeschen Invariante wird:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle f=r{\frac {n}{n-n'}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>f</mi>
<mo>=</mo>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
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<mi>n</mi>
<mrow>
<mi>n</mi>
<mo>−<!-- − --></mo>
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<mi>n</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle f=r{\frac {n}{n-n'}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/01040646e38c5064b4dc2bc3f9548556b2e6893d.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.005ex; width:12.576ex; height:4.843ex;" alt="{\displaystyle f=r{\frac {n}{n-n'}}}" loading="lazy"></span>.</dd></dl>
<p>Die <i>Hauptebene</i> geht durch den Scheitelpunkt <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle S}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>S</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle S}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/4611d85173cd3b508e67077d4a1252c9c05abca2.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.499ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle S}" loading="lazy"></span> der sphärischen Fläche.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Brechung_an_einer_Linse">Brechung an einer Linse</h3></div>

<p>Bei einer Linse erfolgt die Brechung an zwei in der Regel sphärischen Grenzflächen. Die gemeinsame Brennweite lässt sich unter Beachtung folgender Vorgaben finden:<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Die Abbildung des bildseitigen Brennpunkts der ersten Fläche durch die zweite Fläche ist der bildseitige Brennpunkt der Linse, denn alle einfallenden parallelen Strahlen passieren sowohl den einen als auch den anderen Punkt (roter Linienzug in nebenstehender Abbildung).</li>
<li>Die Verlängerung eines achsparallelen einfallenden Strahles schneidet sich mit dem gebrochen durch die Linse gehenden Strahl in der bildseitigen Hauptebene der Linse (unterbrochene Linie in nebenstehender Abbildung). Dem liegt die Definition der Hauptebenen zugrunde, dass der Abbildungsmaßstab zwischen ihnen 1 ist.</li></ul>
<p>Ein Grundzusammenhang in der <a href="Optische_Abbildung" title="Optische Abbildung">optischen Abbildung</a> ist im Winkelverhältnis <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \gamma '}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msup>
<mi>γ<!-- γ --></mi>
<mo>′</mo>
</msup>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \gamma '}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/f0e2b9e9e12e56bd62af445be6803ec4843e919a.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.838ex; width:1.965ex; height:3.009ex;" alt="{\displaystyle \gamma '}" loading="lazy"></span> enthalten:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \gamma '_{2}={\frac {\tan \sigma '_{2}}{\tan \sigma _{2}}}={\frac {t}{f'_{2}}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msubsup>
<mi>γ<!-- γ --></mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
<mo>′</mo>
</msubsup>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<mi>tan</mi>
<mo>⁡<!-- ⁡ --></mo>
<msubsup>
<mi>σ<!-- σ --></mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
<mo>′</mo>
</msubsup>
</mrow>
<mrow>
<mi>tan</mi>
<mo>⁡<!-- ⁡ --></mo>
<msub>
<mi>σ<!-- σ --></mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>t</mi>
<msubsup>
<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
<mo>′</mo>
</msubsup>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \gamma '_{2}={\frac {\tan \sigma '_{2}}{\tan \sigma _{2}}}={\frac {t}{f'_{2}}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/8b179205469e720927aa0cbbc73674e4dfb04d64.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.671ex; width:18.449ex; height:6.509ex;" alt="{\displaystyle \gamma '_{2}={\frac {\tan \sigma '_{2}}{\tan \sigma _{2}}}={\frac {t}{f'_{2}}}}" loading="lazy"></span> .<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<p>Damit lässt sich der Punkt P finden, durch den der rote Linienzug führen muss.
</p><p>Die Gleichung für die bildseitige Brennweite der Linse lautet mit den Brennweiten <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle f'_{2},f_{2}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
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<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
<mo>′</mo>
</msubsup>
<mo>,</mo>
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<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle f'_{2},f_{2}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/88b43dfc432310e70aecf97578971f6d1752f9df.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.005ex; width:5.421ex; height:2.843ex;" alt="{\displaystyle f'_{2},f_{2}}" loading="lazy"></span> und <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle f'_{1}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msubsup>
<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
<mo>′</mo>
</msubsup>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle f'_{1}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/1ace6069071acf487ba409267ad23bdd7fd81963.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.005ex; width:2.193ex; height:2.843ex;" alt="{\displaystyle f'_{1}}" loading="lazy"></span> der beiden Flächen und ihrem gegenseitigen Abstand <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle d}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>d</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle d}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/e85ff03cbe0c7341af6b982e47e9f90d235c66ab.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.216ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle d}" loading="lazy"></span>:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle f'={\frac {f'_{1}f'_{2}}{d-f'_{1}-f_{2}}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msup>
<mi>f</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<msubsup>
<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
<mo>′</mo>
</msubsup>
<msubsup>
<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
<mo>′</mo>
</msubsup>
</mrow>
<mrow>
<mi>d</mi>
<mo>−<!-- − --></mo>
<msubsup>
<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
<mo>′</mo>
</msubsup>
<mo>−<!-- − --></mo>
<msub>
<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle f'={\frac {f'_{1}f'_{2}}{d-f'_{1}-f_{2}}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/ad340ec3dd42afd1b13ef215a597cd772d45031e.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.671ex; width:17.223ex; height:6.509ex;" alt="{\displaystyle f'={\frac {f'_{1}f'_{2}}{d-f'_{1}-f_{2}}}}" loading="lazy"></span> .<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<p>Der Brechungsindex vor und nach der Linse sei gleich und betrage <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle n}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>n</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle n}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/a601995d55609f2d9f5e233e36fbe9ea26011b3b.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.395ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle n}" loading="lazy"></span> . Der Brechungsindex des Linsenmaterials ist &nbsp;<span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle n'}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msup>
<mi>n</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle n'}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/d215ec5b3d3b48ac8ec46e7131e7b3c091c9114e.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:2.079ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle n'}" loading="lazy"></span> .
Die Brennweiten einer Fläche sind oben hergeleitet und lauten: &nbsp;
<span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle f_{1}'=r_{1}{\frac {n'}{n'-n}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msubsup>
<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
<mo>′</mo>
</msubsup>
<mo>=</mo>
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<msup>
<mi>n</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
<mrow>
<msup>
<mi>n</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
<mo>−<!-- − --></mo>
<mi>n</mi>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle f_{1}'=r_{1}{\frac {n'}{n'-n}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/98cc49bb0c1c230d119f4e64199489e47a6768ab.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.005ex; width:14.545ex; height:5.676ex;" alt="{\displaystyle f_{1}'=r_{1}{\frac {n'}{n'-n}}}" loading="lazy"></span> , &nbsp; <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle f_{2}'=r_{2}{\frac {n}{n-n'}}=-r_{2}{\frac {n}{n'-n}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msubsup>
<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
<mo>′</mo>
</msubsup>
<mo>=</mo>
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>n</mi>
<mrow>
<mi>n</mi>
<mo>−<!-- − --></mo>
<msup>
<mi>n</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mo>−<!-- − --></mo>
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>n</mi>
<mrow>
<msup>
<mi>n</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
<mo>−<!-- − --></mo>
<mi>n</mi>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle f_{2}'=r_{2}{\frac {n}{n-n'}}=-r_{2}{\frac {n}{n'-n}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/3911cd267dbe7a7774d34ff1476af2ec5ae32d8d.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.005ex; width:28.706ex; height:4.843ex;" alt="{\displaystyle f_{2}'=r_{2}{\frac {n}{n-n'}}=-r_{2}{\frac {n}{n'-n}}}" loading="lazy"></span> , &nbsp; <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle f_{2}=r_{2}{\frac {n'}{n'-n}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
<mo>=</mo>
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<msup>
<mi>n</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
<mrow>
<msup>
<mi>n</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
<mo>−<!-- − --></mo>
<mi>n</mi>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle f_{2}=r_{2}{\frac {n'}{n'-n}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/6a84dba9bae9e4d62afaf5546f2767c29f688c39.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.005ex; width:14.545ex; height:5.676ex;" alt="{\displaystyle f_{2}=r_{2}{\frac {n'}{n'-n}}}" loading="lazy"></span> .<br>
Mit diesen Angaben lautet das Schlussergebnis für die Brennweiten:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle {\frac {1}{f'}}={\frac {1}{f}}={\frac {n'-n}{n}}\left({\frac {1}{r_{1}}}-{\frac {1}{r_{2}}}\right)+{\frac {(n'-n)^{2}d}{n'nr_{1}r_{2}}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mn>1</mn>
<msup>
<mi>f</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
</mfrac>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mn>1</mn>
<mi>f</mi>
</mfrac>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<msup>
<mi>n</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
<mo>−<!-- − --></mo>
<mi>n</mi>
</mrow>
<mi>n</mi>
</mfrac>
</mrow>
<mrow>
<mo>(</mo>
<mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mn>1</mn>
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
</mrow>
<mo>−<!-- − --></mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mn>1</mn>
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
</mrow>
</mrow>
<mo>)</mo>
</mrow>
<mo>+</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<mo stretchy="false">(</mo>
<msup>
<mi>n</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
<mo>−<!-- − --></mo>
<mi>n</mi>
<msup>
<mo stretchy="false">)</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msup>
<mi>d</mi>
</mrow>
<mrow>
<msup>
<mi>n</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
<mi>n</mi>
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle {\frac {1}{f'}}={\frac {1}{f}}={\frac {n'-n}{n}}\left({\frac {1}{r_{1}}}-{\frac {1}{r_{2}}}\right)+{\frac {(n'-n)^{2}d}{n'nr_{1}r_{2}}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/f7b786181780e2bafe0b79ac3917a4d112d3932b.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.505ex; width:44.901ex; height:6.509ex;" alt="{\displaystyle {\frac {1}{f'}}={\frac {1}{f}}={\frac {n'-n}{n}}\left({\frac {1}{r_{1}}}-{\frac {1}{r_{2}}}\right)+{\frac {(n'-n)^{2}d}{n'nr_{1}r_{2}}}}" loading="lazy"></span> .</dd></dl>
<p>Die <i>Brennweiten</i> sind Funktionen des Linsenmaterials (<span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle n'/n}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msup>
<mi>n</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mo>/</mo>
</mrow>
<mi>n</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle n'/n}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/195aeb011322f60d96a177d03892d456be53982c.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.838ex; width:4.637ex; height:3.009ex;" alt="{\displaystyle n'/n}" loading="lazy"></span>) und der Linsengeometrie (Radien der Grenzflächen und Dicke).
</p>

<p>Wenn die Linse relativ dünn ist &nbsp;(<span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle d\ll r_{1},r_{2}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>d</mi>
<mo>≪<!-- ≪ --></mo>
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
<mo>,</mo>
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle d\ll r_{1},r_{2}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/9763855e6d5ddaefebbf73b223297b510f16cdea.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:10.07ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle d\ll r_{1},r_{2}}" loading="lazy"></span>&nbsp;; &nbsp; bei der <a href="D%C3%BCnne_Linse" title="Dünne Linse">dünnen Linse</a> ist definitionsgemäß <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle d=0}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>d</mi>
<mo>=</mo>
<mn>0</mn>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle d=0}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/c87f7389ad2498c0f93551ec4fc92a882548484f.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:5.477ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle d=0}" loading="lazy"></span> ), verkürzt sich obige Gleichung zu
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle {\frac {1}{f}}={\frac {1}{f'}}={\frac {n'-n}{n}}\left({\frac {1}{r_{1}}}-{\frac {1}{r_{2}}}\right)}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mn>1</mn>
<mi>f</mi>
</mfrac>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mn>1</mn>
<msup>
<mi>f</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
</mfrac>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<msup>
<mi>n</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
<mo>−<!-- − --></mo>
<mi>n</mi>
</mrow>
<mi>n</mi>
</mfrac>
</mrow>
<mrow>
<mo>(</mo>
<mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mn>1</mn>
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
</mrow>
<mo>−<!-- − --></mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mn>1</mn>
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
</mrow>
</mrow>
<mo>)</mo>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle {\frac {1}{f}}={\frac {1}{f'}}={\frac {n'-n}{n}}\left({\frac {1}{r_{1}}}-{\frac {1}{r_{2}}}\right)}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/62ad9fdec9081c065e70808f49b751dfc0d5fed2.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.505ex; width:30.83ex; height:6.176ex;" alt="{\displaystyle {\frac {1}{f}}={\frac {1}{f'}}={\frac {n'-n}{n}}\left({\frac {1}{r_{1}}}-{\frac {1}{r_{2}}}\right)}" loading="lazy"></span> .</dd></dl>
<p>Mit den oben genannten Vorgaben ist auch die Lage der <a href="Hauptebene_(Optik)" title="Hauptebene (Optik)">Hauptebenen</a> bestimmt.
</p><p>Die Entfernung der bildseitigen <a href="Hauptebene_(Optik)" title="Hauptebene (Optik)">Hauptebene</a> <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle H'}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msup>
<mi>H</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle H'}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/575e08b1574dc1c2bb8c5941a2a68d6daca7fd8e.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:2.788ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle H'}" loading="lazy"></span> vom Scheitelpunkt <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle H_{2}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>H</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle H_{2}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/7fa4324515cc7343ee952e3840a1bb1aa8c7f74c.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.985ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle H_{2}}" loading="lazy"></span> ( <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle S_{2}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>S</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle S_{2}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/1143e284d5f25cef778ab482edf6617a523ddd9f.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.479ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle S_{2}}" loading="lazy"></span> &nbsp;in nebenstehender Abbildung) der bildseitigen Fläche ist
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle {\overline {H_{2}H'}}={\frac {f'_{2}d}{d-f'_{1}-f_{2}}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mover>
<mrow>
<msub>
<mi>H</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
<msup>
<mi>H</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
</mrow>
<mo accent="false">¯<!-- ¯ --></mo>
</mover>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<msubsup>
<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
<mo>′</mo>
</msubsup>
<mi>d</mi>
</mrow>
<mrow>
<mi>d</mi>
<mo>−<!-- − --></mo>
<msubsup>
<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
<mo>′</mo>
</msubsup>
<mo>−<!-- − --></mo>
<msub>
<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle {\overline {H_{2}H'}}={\frac {f'_{2}d}{d-f'_{1}-f_{2}}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/8e6533a4e1ece8ed9a475d8933f775dce6005237.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.671ex; width:21.107ex; height:6.509ex;" alt="{\displaystyle {\overline {H_{2}H'}}={\frac {f'_{2}d}{d-f'_{1}-f_{2}}}}" loading="lazy"></span> .<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<p>Analoges gilt auf der Gegenstandsseite:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle {\overline {H_{1}H}}={\frac {-f_{1}d}{d-f'_{1}-f_{2}}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mover>
<mrow>
<msub>
<mi>H</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
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</msub>
<mi>H</mi>
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<mo accent="false">¯<!-- ¯ --></mo>
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<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<mo>−<!-- − --></mo>
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<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
<mi>d</mi>
</mrow>
<mrow>
<mi>d</mi>
<mo>−<!-- − --></mo>
<msubsup>
<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
<mo>′</mo>
</msubsup>
<mo>−<!-- − --></mo>
<msub>
<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
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</msub>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
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</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle {\overline {H_{1}H}}={\frac {-f_{1}d}{d-f'_{1}-f_{2}}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/8926aa65a9cb9cf221f7d5e479f915f655cd677b.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.671ex; width:20.468ex; height:6.176ex;" alt="{\displaystyle {\overline {H_{1}H}}={\frac {-f_{1}d}{d-f'_{1}-f_{2}}}}" loading="lazy"></span> .</dd></dl>
<p>Wenn die Linse relativ dünn ist &nbsp;(<span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle d\ll f'_{1},f_{2}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>d</mi>
<mo>≪<!-- ≪ --></mo>
<msubsup>
<mi>f</mi>
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<mo>,</mo>
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<mi>f</mi>
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<mn>2</mn>
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<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle d\ll f'_{1},f_{2}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/82dc57c3d5bdb9942b600b65c1caf7bfd47874d0.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.005ex; width:10.251ex; height:2.843ex;" alt="{\displaystyle d\ll f'_{1},f_{2}}" loading="lazy"></span> ), werden diese Abstände zu null. Die <a href="Hauptebene_(Optik)" title="Hauptebene (Optik)">Hauptebenen</a> verbleiben auf den Scheiteln der Flächen.
</p><p>Nebenstehende Abbildung enthält die Ergebnisse, nachdem die oben angegebenen Ausdrücke für die Brennweiten der Flächen eingesetzt worden sind (Gleichungen (3) und (2); mit &nbsp;<span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle n=1}">
<semantics>
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<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>n</mi>
<mo>=</mo>
<mn>1</mn>
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<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle n=1}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/d9ec7e1edc2e6d98f5aec2a39ae5f1c99d1e1425.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:5.656ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle n=1}" loading="lazy"></span> und <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle n'=n}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msup>
<mi>n</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
<mo>=</mo>
<mi>n</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle n'=n}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/4ceccf2717d935dbec3cb1cff872f1b88d2568e4.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:6.573ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle n'=n}" loading="lazy"></span> ).
</p><p>Die Lagen der <a href="Hauptebene_(Optik)" title="Hauptebene (Optik)">Hauptebenen</a> sind wie die Brennweiten Funktionen des Linsenmaterials (<span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle n'/n}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msup>
<mi>n</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mo>/</mo>
</mrow>
<mi>n</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle n'/n}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/195aeb011322f60d96a177d03892d456be53982c.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.838ex; width:4.637ex; height:3.009ex;" alt="{\displaystyle n'/n}" loading="lazy"></span>) und der Linsengeometrie (Radien der Grenzflächen und Dicke).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mehrere_und_zusammengesetzte_Linsen">Mehrere und zusammengesetzte Linsen</h3></div>
<p>Optische Systeme wie <a href="Mikroskop" title="Mikroskop">Mikroskope</a>, <a href="Fernrohr" title="Fernrohr">Fernrohre</a> und <a href="Objektiv_(Optik)" title="Objektiv (Optik)">Objektive</a> enthalten mehrere Linsen. Ihnen können als Einheit jeweils eine äquivalente Brennweiten und <a href="Hauptebene_(Optik)" title="Hauptebene (Optik)">Hauptebenen</a> zugeordnet werden. Die Berechnung von Brennweite und Hauptebenen kann unter der Annahme der <a href="Paraxiale_Optik" title="Paraxiale Optik">paraxialen Näherung</a> sehr effizient mittels der <a href="Matrizenoptik" title="Matrizenoptik">Matrizenoptik</a> erfolgen.
</p><p>Um Abbildungsfehler zu vermindern, werden häufig auch theoretisch als Einzellinsen denkbare Komponenten aus mehreren Linsen zusammengesetzt. Wenn zwei Berührungsflächen die gleiche Krümmung besitzen, können diese zwei Einzellinsen miteinander verkittet werden. Wenn die Einzellinsen dünn sind, ist auch der Abstand zwischen ihnen klein, so dass die Kombination selbst wie eine dünne Linse behandelt werden kann.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Abbildungsfehler">Abbildungsfehler</h2></div>
<p>Abweichungen von der <a href="Optische_Abbildung" title="Optische Abbildung">optischen Abbildung</a> einer idealen Linse oder Linsensystems bewirken ein unscharfes oder verzerrtes Bild des abgebildeten Objektes.
</p><p>Die wichtigsten Abbildungsfehler sind
</p>
<ol><li>die <a href="Sph%C3%A4rische_Aberration" class="mw-redirect" title="Sphärische Aberration">sphärische Aberration</a> und die <a href="Chromatische_Aberration" title="Chromatische Aberration">chromatische Aberration</a></li>
<li>der <a href="Abbildungsfehler#Astigmatismus" title="Abbildungsfehler">Astigmatismus</a> und die <a href="Abbildungsfehler#Koma" title="Abbildungsfehler">Koma</a></li>
<li>die <a href="Linsendurchbiegung" title="Linsendurchbiegung">Linsendurchbiegung</a> bei Linsengrößen über etwa 60&nbsp;cm.</li>
<li>die <a href="Bildfeldw%C3%B6lbung" class="mw-redirect" title="Bildfeldwölbung">Bildfeldwölbung</a> und die <a href="Verzeichnung" title="Verzeichnung">Verzeichnung</a>.</li></ol>
<p>Die erstgenannten Fehler entstehen durch den üblicherweise kugelförmigen Linsenschliff und die <a href="Dispersion_(Physik)" title="Dispersion (Physik)">Dispersion</a> des Glases. Beide lassen sich durch Kombination zweier oder mehrerer Linsen reduzieren (<i>siehe <a href="Achromat" title="Achromat">Achromat</a> und <a href="Apochromat" title="Apochromat">Apochromat</a></i>).
</p><p>Hingegen erfordern Astigmatismus, Koma und Verzeichnungen kompliziertere Maßnahmen, wie <a href="Asph%C3%A4risch" class="mw-redirect" title="Asphärisch">asphärische</a> Schliffformen, die Kombination mehrerer Linsengruppen (<a href="Anastigmat" title="Anastigmat">Anastigmat</a>-Optiken, <a href="Weitwinkelobjektiv" title="Weitwinkelobjektiv">Weitwinkelobjektive</a>) oder einfach die Beschränkung auf achsnahe Strahlen, durch Verringerung der <a href="Apertur" title="Apertur">Apertur</a> oder ein kleineres <a href="Sichtfeld" title="Sichtfeld">Sichtfeld</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Oberflächenvergütung"><span id="Oberfl.C3.A4chenverg.C3.BCtung"></span>Oberflächenvergütung</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Antireflexbeschichtung" title="Antireflexbeschichtung">Antireflexbeschichtung</a></i></div>
<p>Bei einer realen Linse wird immer ein Teil des Lichtes an der Oberfläche <a href="Reflexion_(Physik)" title="Reflexion (Physik)">reflektiert</a>. Bei einer Luft-Glas-Grenzfläche (<a href="Brechungsindex" title="Brechungsindex">Brechungsindex</a> des Glases: n&nbsp;=&nbsp;1,5) sind dies etwa 4&nbsp;Prozent der einfallenden Intensität, d.&nbsp;h. bei einer Linse etwa 8&nbsp;Prozent. In optischen Baugruppen, die aus mehreren Linsen aufgebaut sind, wie <a href="Objektiv_(Optik)" title="Objektiv (Optik)">Objektiven</a>, steigen die Verluste weiter fast linear an. So würden die Streuverluste eines fünflinsigen Objektivs auf 34&nbsp;Prozent, die eines zehnlinsigen Objektivs auf 56&nbsp;Prozent steigen.
</p><p>Weiterhin kann mehrfach an den Grenzflächen reflektiertes Licht zusätzlich zum Nutzsignal aus dem System austreten und zu Verfälschungen der Abbildung führen. Um dieses zu vermeiden, werden die Linsenoberflächen in der Regel mit einer Antireflexbeschichtung versehen, man spricht auch von <i>Oberflächenvergütung</i>. Die Vermeidung bzw. Verringerung der beschriebenen Effekte wird dabei durch destruktive <a href="Interferenz_(Physik)" title="Interferenz (Physik)">Interferenz</a> der reflektierten Strahlen in den Antireflexionsschichten erreicht. (Siehe auch: <a href="D%C3%BCnne_Schichten#Optik" title="Dünne Schichten">Anwendung von <i>dünnen Schichten</i> in der Optik</a>.)
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Besondere_Linsentypen_und_Linseneffekte">Besondere Linsentypen und Linseneffekte</h2></div>
<ul><li><a href="Fl%C3%BCssiglinse" title="Flüssiglinse">Flüssiglinse</a></li>
<li><a href="Axicon" title="Axicon">Axicon</a></li>
<li><a href="Acu%C3%B1a-Romo-Gleichung" title="Acuña-Romo-Gleichung">Acuña-Romo-Gleichung</a></li>
<li><a href="Fourierlinse" title="Fourierlinse">Fourierlinse</a></li>
<li><a href="Fresnellinse" class="mw-redirect" title="Fresnellinse">Fresnellinse</a>: Sie dient dem <a href="Parallel_(Geometrie)" class="mw-redirect" title="Parallel (Geometrie)">parallelen</a> Ausrichten eines <a href="Lichtstrahl" class="mw-redirect" title="Lichtstrahl">Lichtstrahls</a>, etwa im <a href="Tageslichtprojektor" class="mw-redirect" title="Tageslichtprojektor">Tageslichtprojektor</a> oder im <a href="Leuchtturm" title="Leuchtturm">Leuchtturm</a>. Auch <a href="Scheinwerfer" title="Scheinwerfer">Scheinwerfer</a> nutzen ihr Prinzip. <a href="Lupe" title="Lupe">Lupen</a> können ebenfalls als Fresnellinse ausgeführt werden.</li>
<li>Gaslinse zur Fokussierung hochenergetischer <a href="Laser" title="Laser">Laserstrahlung</a>: Aus den offenen Enden eines äußerlich beheizten rotierenden Rohrs tritt erhitztes Gas nahe der Innenwand aus und wird durch kühleres Gas ersetzt, das auf der Mittelachse einströmt. Der radiale Dichteunterschied erzeugt einen variierenden <a href="Brechungsindex" title="Brechungsindex">Brechungsindex</a>.</li>
<li><a href="Diffraktives_optisches_Element" title="Diffraktives optisches Element">Diffraktive optische Elemente</a> (<i>DO-Glieder</i>) werden vereinzelt in Objektiven für <a href="Spiegelreflexkamera" title="Spiegelreflexkamera">Spiegelreflexkameras</a> eingesetzt.</li></ul>
<p>Nicht nur transparente Bauelemente mit lichtbrechenden Oberflächen können Linseneffekte –&nbsp;also die Sammlung oder die Zerstreuung von <a href="Strahlung" title="Strahlung">Strahlung</a>&nbsp;– erzeugen. So nutzen <a href="Elektronenmikroskop" title="Elektronenmikroskop">Elektronenmikroskope</a> speziell angeordnete <a href="Elektrisches_Feld" title="Elektrisches Feld">elektrische</a> und <a href="Magnetismus" title="Magnetismus">magnetische Felder</a>, um <a href="Elektron" title="Elektron">Elektronen</a> zu fokussieren. Das Gleiche geschieht auch in <a href="Teilchenbeschleuniger" title="Teilchenbeschleuniger">Teilchenbeschleunigern</a> in der <a href="Kernphysik" title="Kernphysik">Kern-</a> und <a href="Hochenergiephysik" title="Hochenergiephysik">Hochenergiephysik</a>. Von einer <a href="Gravitationslinse" class="mw-redirect" title="Gravitationslinse">Gravitationslinse</a> wird gesprochen, wenn durch ein massereiches <a href="Astronomie" title="Astronomie">astronomisches</a> Objekt, wie etwa ein <a href="Schwarzes_Loch" title="Schwarzes Loch">Schwarzes Loch</a>, Linseneffekte hervorgerufen werden. Vereinzelt werden dadurch ferne <a href="Galaxie" title="Galaxie">Galaxien</a> als Kreisbögen oder in mehrere Punkte verzerrt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Lenses?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Linsen</a></span></b>&nbsp;– Album mit Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lasercomponents.com/de/?embedded=1&amp;file=fileadmin/user_upload/home/Datasheets/lc/applikationsreport/auswahl_linse.pdf&amp;no_cache=1">Linsentypen, deren Eigenschaften und Anwendungsbeispiele</a> (PDF; 183&nbsp;kB) – Gesamtübersicht mit kurzer Erläuterung zu Abbildungsfehlern.</li>
<li><a href="Spektrum.de" title="Spektrum.de">Spektrum</a>.de: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spektrum.de/news/wie-duenn-kann-eine-linse-sein/1630558"><i>Wie dünn kann eine Linse sein?</i></a> 21. März 2019</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Wolfgang_Demtr%C3%B6der" title="Wolfgang Demtröder">Wolfgang Demtröder</a>: <i>Experimentalphysik.</i> Band 2: <i>Elektrizität und Optik.</i> 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. korrigierter Nachdruck. Springer, Berlin u.&nbsp;a. 2002, ISBN 3-540-65196-9.</li>
<li><a href="Heinz_Haferkorn" title="Heinz Haferkorn">Heinz Haferkorn</a>: <i>Optik. Physikalisch-technische Grundlagen und Anwendungen.</i> 4., bearbeitete und erweiterte Auflage. Wiley-VCH, Weinheim 2003, ISBN 3-527-40372-8.</li>
<li>Miles V. Klein, Thomas E. Furtak: <i>Optik.</i> Springer, Berlin u.&nbsp;a. 1988, ISBN 3-540-18911-4.</li>
<li>Eugene Hecht: <i>Optik.</i> 7. Auflage. De Gruyter, Berlin u.&nbsp;a. 2018, ISBN 978-3-11-052664-6.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise_und_Anmerkungen">Einzelnachweise und Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">G. Sines, Y. A. Sakellarakis: <i>Lenses in antiquity.</i> In: <i>American Journal of Archaeology.</i> Nr. 91, Vol. 2, 1987, S. 191–196.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Timothy C. Kriss, Vesna Martich Kriss: <i>History of the Operating Microscope: From Magnifying Glass to Microneurosurgery.</i> In: <i>Neurosurgery.</i> 42 (4), April 1998, S. 899–907.</span>
</li>
<li id="cite_note-Palik-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Palik_3-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Edward D. Palik (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Handbook of Optical Constants of Solids</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>2</span>. Academic Press, San Diego CA u.&nbsp;a. 1998, ISBN 0-12-544422-2, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>815</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=d4_kRYYS0H8C&amp;pg=PA815#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Linse+%28Optik%29&amp;rft.btitle=Handbook+of+Optical+Constants+of+Solids&amp;rft.date=1998&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=0125444222&amp;rft.pages=815&amp;rft.place=San+Diego+CA+u.+a.&amp;rft.pub=Academic+Press&amp;rft.volume=2" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-LC-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-LC_4-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lasercomponents.com/de/?embedded=1&amp;file=fileadmin/user_upload/home/Datasheets/lco/katalog/substrate/sapphire_lenses.pdf&amp;no_cache=1"><i>Saphir-Linsen, Katalog Datasheets.</i></a> (PDF) Laser Components GmbH – 05/10; abgerufen am 1. April 2012.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Georg Simon Klügel: <i>Encyklopädie, oder zusammenhängender Vortrag der gemeinnützigsten Kenntnisse. Zweiter Teil, …</i> Nicolai, Berlin / Stettin 1782, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=Qg1YAAAAcAAJ&amp;pg=PA192#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Wolfgang Rückert: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://publikationen.bibliothek.kit.edu/1000011969"><i>Beitrag zur Entwicklung einer elastischen Linse variabler Brennweite für den Einsatz in einem künstlichen Akkommodationssystem.</i></a> 2009,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 26.&nbsp;August 2020</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ALinse+%28Optik%29&amp;rft.title=Beitrag+zur+Entwicklung+einer+elastischen+Linse+variabler+Brennweite+f%C3%BCr+den+Einsatz+in+einem+k%C3%BCnstlichen+Akkommodationssystem&amp;rft.description=Beitrag+zur+Entwicklung+einer+elastischen+Linse+variabler+Brennweite+f%C3%BCr+den+Einsatz+in+einem+k%C3%BCnstlichen+Akkommodationssystem&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fpublikationen.bibliothek.kit.edu%2F1000011969&amp;rft.creator=Wolfgang+R%C3%BCckert&amp;rft.date=2009&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Heinz Haferkorn: <i>Optik. Physikalisch-technische Grundlagen und Anwendungen.</i> 3., bearbeitete und erweiterte Auflage. Barth, Leipzig u.&nbsp;a. 1994, ISBN 3-335-00363-2, S. 198.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Im paraxialen Gebiet: γ' = σ'/σ =</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Heinz Haferkorn: <i>Optik. Physikalisch-technische Grundlagen und Anwendungen.</i> 3., bearbeitete und erweiterte Auflage. Barth, Leipzig u.&nbsp;a. 1994, ISBN 3-335-00363-2, S. 199.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Fritz Hodam: <i>Technische Optik.</i> 2., überarbeitete Auflage. VEB Verlag Technik, Berlin 1967, S. 52.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Heinz Haferkorn: <i>Optik. Physikalisch-technische Grundlagen und Anwendungen.</i> 3., bearbeitete und erweiterte Auflage. Barth, Leipzig u.&nbsp;a. 1994, ISBN 3-335-00363-2, S. 198 und 207. Im Unterschied zu <i>Haferkorn</i> werden die Brennweiten hier ohne Vorzeichen geschrieben. Bei den Radien ist die oben genannte Vorzeichenregel zu beachten.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Heinz Haferkorn: <i>Optik. Physikalisch-technische Grundlagen und Anwendungen.</i> 3., bearbeitete und erweiterte Auflage. Barth, Leipzig u.&nbsp;a. 1994, ISBN 3-335-00363-2, S. 200.</span>
</li>
</ol>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
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